Viele Menschen glauben, dass im Notfall automatisch der Partner, die Kinder oder enge Freunde auf digitale Daten zugreifen dürfen.
Doch in der Praxis sieht das oft ganz anders aus:
Ohne klare Regelung bleibt der Zugriff gesperrt – oder findet sich in einer rechtlichen Grauzone wieder.
In diesem Beitrag erfahren Sie, wer im Ernstfall tatsächlich zugreifen darf, welche Rechte (und Pflichten) greifen – und wie Sie mit DigiSafe rechtzeitig vorsorgen.
Das kommt ganz darauf an, in welchem Kontext die Daten gespeichert sind:
• Privatpersonen: Hier greift das Erbrecht – allerdings nur, wenn ein Erbschein oder Testament vorliegt. Ohne explizite Regelung haben Angehörige keine automatische Zugriffsvollmacht auf digitale Konten.
• E-Mail- und Cloud-Anbieter: Diese prüfen oft sehr streng, wer Zugriff erhält. Ohne genaue Anweisung oder digitale Vollmacht: keine Chance.
• Unternehmen oder Selbstständige: Hier gelten besondere Haftungs- und Datenschutzpflichten – der Zugriff durch Dritte muss vorher geregelt sein, sonst riskieren Sie Datenverlust oder Betriebsunterbrechung.
• „Meine Frau kann im Notfall alles übernehmen.“ → Nicht ohne Vollmacht
• „Die Kinder kennen mein Passwort.“ → Reicht nicht für rechtlichen Zugriff
• „Ich habe alles am Laptop gespeichert.“ → Geräte können gesperrt oder verschlüsselt sein
• „Mein Google-Account ist eh offen.“ → 2FA, IP-Schutz, AGB blockieren oft jeden Zugriff
Damit Ihre Daten im Notfall zugänglich, aber nicht missbrauchbar sind, braucht es:
- Eine klare Auswahl wer zugreifen darf
- Eine zeitlich gesteuerte Freigabe (z. B. erst bei Inaktivität oder Notfallmeldung)
- Eine rechtlich tragfähige Freigabe – idealerweise digital dokumentiert und verschlüsselt
- Eine automatisierte Zugriffserinnerung an Vertrauenspersonen
Wie DigiSafe das löst
Mit DigiSafe regeln Sie den Zugriff:
• individuell und pro Kontakt
• zu einem selbst definierten Zeitpunkt
• nur auf die Daten, die wirklich freigegeben werden sollen
• dokumentiert und DSGVO-konform
Sie entscheiden, ob jemand im Notfall, nach 30 Tagen Inaktivität oder im Todesfall Zugriff erhält – und auf was.
Den Zugriff im Nachhinein zu regeln ist meistens zu spät.
Sorgen Sie lieber jetzt vor – bevor etwas passiert.
Im digitalen Notfall zählt nicht nur, ob jemand helfen möchte – sondern, ob er darf.
Gesetze, Technik und Plattformrichtlinien machen spontane Zugriffe oft unmöglich.
Wer vorsorgt, schafft Klarheit:
Wem vertraue ich? Was darf diese Person sehen? Und wann?
Mit DigiSafe regeln Sie diese Fragen frühzeitig, sicher und transparent – damit Ihre Daten im entscheidenden Moment nicht gesperrt, sondern gut geschützt und zugänglich sind.